Wohnkarree "Sachsen-Allee"


Speziell bei diesem außerordentlichen Denkmalschutzensemble war das „know-how“ von versierten Sanierungsprofis gefragt.

Die Stadthäuser sind Teil einer viergeschossigen Wohnanlage aus dem Jahre 1925. Das Wohnensemble in Leipzig-Mitte hat städtebauliche Bedeutung auch dahingehend, da es eines der ersten Wohnungsbaugroßprojekte Leipzigs war. Die in traditionellem Mauerwerksbau errichteten Gebäude wurden mit einer Putzfassade versehen, die durch Erker in den Obergeschossen betont wurden.

Horizontal wurde die Fassade im Erdgeschoss über dem Sockel und im 2. Obergeschoss in Brüstungshöhe durch jeweils einen durchgehenden Sims gegliedert. Fensterüberdachungen im Erkerbereich zieren die Fassade, eine Aneinanderreihung von Dreiecksgiebeln zwischen den Erkern prägen diese gleichfalls. Im Stadthaus wurde ein Personenaufzug mit Haltestellen auf allen Geschossen eingebaut, angrenzende Häuser können in den oberen Geschossen gleichfalls mit dem Aufzug erreicht werden. Im Dachraum wurde dafür eigens ein Verbindungsgang gebildet.

Zielstellung


Die durchgeführten Baumaßnahmen, dienten der Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes, im Sinne des Denkmalschutzes und der zukünftigen Eigentümer bzw. Mieter. Den Forderungen der Denkmalschutzbehörde zur Erhaltung der äußeren Gestaltung des Gebäudes und darüber hinaus des Treppenhauses wurde mit der Sanierung Rechnung getragen. Mit der Modernisierung wurden die Wohnungen und die technischen Anlagen schlüsselfertig auf den heute gültigen Standard, unter Beachtung der vorhandenen Konstruktion, gebracht. Die überwiegende Mehrzahl der Wohnungen verfügt über eine Loggia zur Gartenseite.